Przejdź do menu Przejdź do treści

Katedra Literatury Niemieckojęzycznej


Katedra Literatury Niemieckojęzycznej



Kierownik: dr hab. Angela Bajorek, prof. UKEN

 

dr Joanna Gospodarczyk

dr Beata Kołodziejczyk-Mróz

dr Agata Mirecka, prof. UKEN

mgr Gracjan Pieszko

dr Dorota Szczęśniak


Serie wydawnicze

 


Ostatnie publikacje

      Cover Zukünftigkeit im zeitgenössischen Drama und Theater

Dieser Band entstand im Rahmen des internationalen, wissenschaftlichen Projektes: Forschung zu zeitgenössischem Drama und Theater im deutschsprachigen Raum und im europäischen Kontext (Uniwersytet Komisji Edukacji Narodowej in Kraków, Polen) und veröffentlicht die Ergebnisse der internationalen wissenschaftlichen Tagung Zukünftigkeit. Zukunftsdiskurse im zeitgenössischen Drama und Theater, die im März 2023 an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz stattgefunden hat.

Der Band wurde von Prof. Dr. Andreas Englhart (Institut für Theaterwissenschaft, Ludwig-Maximilians-Universität München) und Prof. Dr. Wolfgang Kissel (Institut für Europastudien, Universität Bremen) begutachtet.

Mai, 2025

Quelle: Brill.com


                   

Die von polnischen, deutschen und österreichischen Autoren und Autorinnen verfassten und in zwei Bänden veröffentlichten Beiträge vermitteln einen Überblick über die Geschichte sowie über die Kultur, Literatur und Sprache in Krakau vom 19. bis zum 21. Jahrhundert und vertiefen das Verständnis für diese außergewöhnliche mitteleuropäische Stadt. Sie werfen einen Blick auf die Zeiten, als Krakau zur Habsburgermonarchie gehörte und dank der verliehenen Autonomie seit den 1860er Jahren trotz der Fremdherrschaft in vielen Bereichen eine Blüte erlebte, wodurch die Stadt eine exponierte Stellung im geteilten Polen einnahm. Die Modernisierung der Stadt und die Pflege der polnischen Sprache gaben dem kulturellen und literarischen Leben sowie dem Zusammenleben der polnischen und jüdischen Bevölkerung neue Impulse. Krakau war und ist ein bedeutender Ort der Inspiration für Schriftsteller und Schriftstellerinnen sowie Künstler und Künstlerinnen.
Nach der Wiedererlangung der Unabhängigkeit Polens im Jahr 1918 büßte die Stadt ihre besondere Stellung im Land ein, was sie vor große gesellschaftliche Probleme stellte. Eine traumatische Zäsur erlebten die Stadt und ihre Bevölkerung unter deutscher Besatzung von 1939 bis 1945. Die Zeiten der Fremdherrschaft und des Kommunismus haben zahlreiche Spuren im Stadtbild hinterlassen, die seit den 1990er Jahren eine Aufarbeitung erfahren. Als kulturelles Zentrum Polens befindet sich die Stadt seit 1978 auf der Liste des UNESCO-Welterbes und wurde 2013 zur UNESCO-Literaturstadt ernannt.”
Quelle: Harrassowitz Verlag